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title: "Verstoß gegen Koalitionsabsprache?: Reiche soll Deutschlands Stimme gegen EU-Methan-Verordnung zugesagt haben"
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summary: "Reiche's Commitment Against EU Methane Regulation: German Economy Minister Katherina Reiche allegedly broke internal government consensus by committing Germany's support to suspend the EU methane regulation in Brussels without backing from other ministries. The regulation requires gas and oil producers to provide comprehensive evidence of methane emission capture and reduction to EU importers starting in 2027."
tags: "methane-regulation, eu-policy, german-politics, energy-security, regulatory-dispute"
key_entities: "Katherina Reiche (person), Bundesregierung (organization), European Union (organization), Germany (location), Brussels (location), Czech Republic (location), EU Methane Regulation (concept), EU Energy Ministers Meeting (event)"
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# Verstoß gegen Koalitionsabsprache?: Reiche soll Deutschlands Stimme gegen EU-Methan-Verordnung zugesagt haben

In der Bundesregierung ist der Streit um die Methan-Verordnung der EU offenbar eskaliert. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) soll eine interne Absprache gebrochen und in Brüssel Deutschlands Unterstützung für eine Aussetzung der EU-Methan-Verordnung zugesagt haben – ohne Rückendeckung der anderen beteiligten Ministerien. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf zwei interne Regierungsvermerke. Demnach hatten sich Wirtschafts- und Umweltministerium gemeinsam mit dem Kanzleramt, dem Finanz- und dem Außenministerium im Vorfeld des EU-Energieministertreffens am 26. Juni auf eine gemeinsame Linie verständigt. Diese sah lediglich vor, mögliche Sanktionen der Verordnung abzumildern – nicht aber, die Verordnung vollständig auszusetzen. Reiche habe sich in Brüssel jedoch nicht daran gehalten. Sie soll auf die fehlende Rechtssicherheit verwiesen haben, die Vertragsabschlüsse für das kommende Jahr blockiere und damit die Energieversorgung gefährde. Laut „Handelsblatt“ heiße es dann: „Deshalb unterstützte Deutschland die Initiative Tschechiens.“ Tschechien hatte eine Initiative zur Aussetzung der gesamten Verordnung eingebracht. Mit Deutschlands Stimme würde der Plan für die Aussetzung eine qualifizierte Mehrheit erreichen, geht demnach aus dem Dokument hervor. Die EU-Methan-Verordnung verpflichtet Gas- und Ölproduzenten ab 2027 dazu, gegenüber EU-Importeuren umfangreiche Nachweise über die Erfassung und Reduzierung ihrer Methanemissionen zu erbringen. Dagegen gibt es Protest aus mehreren Exportländern und Verbänden. (Tsp) Zur Startseite Bundesregierung CDU Die EU showPaywall: false isSubscriber: false isPaid: false per E-Mail teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen per WhatsApp teilen auf Flipboard teilen per E-Mail teilen Ausblenden
