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title: "Schon wieder 50.000km rum – Längliche Gedanken aka 'Twitter Thread'"
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summary: "A Tesla Model 3 owner documents reaching 150,000 km in 49 months, sharing detailed cost breakdowns and maintenance experiences including tire replacement and suspension diagnostics. The post analyzes battery degradation patterns, optimal charging practices for LFP batteries, and reflects on the overall ownership experience with both positive and negative aspects."
tags: "tesla-model-3, electric-vehicle, battery-degradation, maintenance-costs, ev-ownership"
key_entities: "Tesla Model 3 (technology), Teslamate (technology), LFP battery (technology), Reifen Reber (organization), Murr (location), battery-management-system (concept)"
classification: "notes"
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# Schon wieder 50.000km rum – Längliche Gedanken aka 'Twitter Thread'

Ich war ehrlich gesagt eben ein wenig überrascht als ich in Teslamate sah &#8222;Huch, 150.000 km sind ja voll?!&#8220; Aber so ist es wohl. Der Karren steht jetzt bei 150.000 km in 49 Monaten. Es bleibt weiterhin dabei: Ohne Elron könnte ich die Karre echt weiterempfehlen. 😏 Grobe Fakten über die Kosten: 🛠️ 840€ Reparatur / Wartung ⚡ 23.600 kWh 🏠 3.156€ ( Ø 12ct/kWh ) ⛽ 668€ ( Ø 31ct/kWh ) 🚗 2,60€/100km 840 € sind angefallen zum einen für einen kompletten Satz Allwetterreifen zu 600 € und deren Montage für 60 €. Außerdem hatte ich an der Vorderachse ein stark blechernes Geräusch beim Überfahren von Bodenwellen und Ähnlichem. Da ich dachte die Querlenker oder so wären jetzt fällig (bekanntes Problem beim Model 3) und ich nicht zu Tesla selbst wollte, weil die wieder die gleiche mindere Qualität einbauen, war ich bei Reifen Reber in Murr, wohl DIE Instanz wenn’s ums Fahrwerk geht. Man konnte da aber nix finden, stellt 180 € in Rechnung und schickt mich wieder heim. Das Problem wurde aber nicht besser und immer lauter und hatte 4 Wochen später eine Lautstärke erreicht in der es peinlich war ( und ich gebe einen Fick auf mein Auto und wie es rüber kommt ) durch Innenstädte zu fahren. Weil zum Scheppern noch ein durchgängiges Quietschen dazu kam. Hatte dann einen Termin bei Tesla selbst gemacht per App und keine 10 min später eine Message bekommen: &#8222;Ich sehe grade die Laufleistung. Hast du noch die orig. Aero Radkappen drauf? Wenn ja, mach die mal ab.&#8220; Und ja, das war es dann wohl. Die Plastikhalterungen leiern mit der Zeit aus und das was schleift ist der Spannring in der Mitte. Mein Vertrauen in Werkstätten mal wieder zerbröselt &#8211; vlt. fahr ich zukünftig doch lieber zu Tesla selber. Elron hin oder her. Ansonsten ist der Bock Mitte 2025 ohne Beanstandungen &#8211; ja auch die Bremsen haben keine Probleme gemacht &#8211; über den TÜV gekommen. Fun fact dort, man hat mir die Kosten für die Abgasuntersuchung mit auf die Rechnung geschrieben. Hab ich aber wieder bekommen. Am Speed-o-gram ändert sich auch wenig. Außer dass ich jetzt im Sommer wo es unsäglich viel &#8222;kostenlose&#8220; PV-Energie gibt auch mal ein bisschen schneller fahre. For fun. Die Erkenntnis dass LFP am liebsten zwischen 40 und 60 % gefahren werden möchte ist fest verankert. Jetzt muss man natürlich verstehen, die Karre fällt nicht morgen auseinander wenn man sie wie ein normaler Mensch und kein Statistik-Nerd benutzt, aber auf Dauer ist es eben scheiße. So wie das Handy um 22 Uhr auf 100 % zu laden und dann die ganze Nacht angehängt zu lassen. Oder dem kalten Dieselmotor morgens bei 2 °C ins Kreuz zu treten und zu sagen &#8222;das muss der aushalten!&#8220; &#8211; You get the point. Dass ich versuche mich, sofern das mit dem Alltag planbar ist zwischen 20 und 70 % zu bewegen sieht man auch schön an der unsauber gewordenen Battery Capacity ab 100.000 km. Die Zellspannung des Akkus zwischen 20-70 ist fast identisch. Dadurch weiß das Batterie-Management-System (BMS) nicht mehr wo oben und unten ist und die Software muss anhand der geladenen Energie und dem was er so mitloggen kann beim Verbrauch, schätzen. Und das ist eben ungenau. Beheben lässt sich das dann eben mit dem Laden auf 100 %. Das sind dann diese Peaks in dem Diagramm, wo das BMS wieder weiß &#8222;ah, hier ist die Kapazitätsgrenze&#8220;. Was man aber auch sieht, die Kurve der Batterie-Degradation ist jetzt auch enorm flach geworden und schreitet bei Weitem nicht mehr so schnell voran. Das ist aber, um fair zu sein, nicht nur dem neuen Handling geschuldet sondern auch dass die Akkus am Anfang stärker abbauen als später. Juni letzten Jahres hat Tesla einen eigenen Softwaretest für den Batteriezustand herausgebracht. Dabei hatte ich 94 % erreicht. Wohlgemerkt hatte ich bis dahin den Akku maximal mies behandelt. Sehr sehr oft im Sommer zwischen 85-100 % gefahren und auch lange bei 100 % stehen lassen. Da der Test rund 8 h läuft, der Akku dafür unter 5 % sein muss und ich gerne zum Vollladen PV-Strom nutzen würde, warte ich noch auf den passenden Tag den Test zu wiederholen. Was ich auch geändert habe ist der Frunk. 25 m 5&#215;2,5 mm² 25 m 3&#215;2,5 mm² Ladeziegel für Schuko und CEE sind raus geflogen. Einzig das Typ-2-Kabel ist geblieben. Es hat sich einfach gezeigt dass ich die ~30 kg Kabel nur mit mir spazieren fahre. In DE hast du mittlerweile alle 20 km ein Schnelllader außer vlt. im pfälzischen Heckenland, da sinds dann auch mal 40 km. Und im Urlaub in Italien oder Kroatien kannst du dir das Laden an der Steckdose des Ferienhauses eh verreiben weil das lokale Netz oder der Hausanschluss es nicht hergibt. Das Fragen ob ichs überhaupt darf, lief eigentlich auch immer auf so Ergebnisse raus wo man durch die Blume gesagt bekam man findet das eigentlich nicht so geil, wills aber aus Gastfreundschaft auch nicht sagen. Auch scheint es im EU Ausland irgendwie das Missverständnis zu geben in seinem FeWo Inserat &#8222;Wallbox vorhanden&#8220; anzugeben, meint damit aber irgendwo eine Typ2 Ladesäule in der Nähe. Bleiben noch solche weißen Flecken wie Montenegro oder Bosnien die ich dann zugegebenerweise nicht mehr bereise. Weil um ehrlich zu sein, an fremden Häusern klingeln ob man Strom haben darf, finden manche Leute vlt. aus irgendeiner Elektro-Pionier-Sicht geil, mir würde das einfach nur sehr hart auf den Sack gehen. Wir lesen uns in 50.000 km wieder. 👋 Teilen mit: Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook Gefällt mir Wird geladen …
