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title: "Bessere Gespräche: Mit 4 Sätzen vermeidest du unangenehme Stille"
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summary: "Bessere Gespräche: 4 Sätze gegen unangenehme Stille presents the EHRE method for improving conversations by using targeted follow-up questions based on emotion, origin, reflection, and expansion. The article provides practical communication techniques and the 36 questions framework by psychologist Arthur Aron to overcome awkward silences in social situations."
tags: "conversation-skills, communication, small-talk, social-interaction, dialogue-techniques, ehre-method"
key_entities: "Björn Wedelight (person), Arthur Aron (person), EHRE method (concept), 36 Fragen – Wie man sich in jeden verlieben kann (concept), Mirroring (concept)"
classification: "tutorial"
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# Bessere Gespräche: Mit 4 Sätzen vermeidest du unangenehme Stille

Egal, ob bei einem ersten Date , bei Gesprächen mit neuen Bekannten, Arbeitskollegen oder den Schwiegereltern: Stockt die Konversation erst einmal, wird es unangenehm. Manchmal verläuft das Gespräch komplett im Sand. Und plötzlich ist es da, dieses unangenehme Schweigen zwischen zwei Menschen, die sich nicht gut genug kennen, um gemeinsam nichts zu sagen. Passiert dir das auch? Dann hat Björn Wedelight Tipps für dich. Wie gehst du mit unangenehmen Gesprächspausen um? Ich versuche sofort, ein neues Thema zu finden. Ich warte ab, ob die andere Person etwas sagt. Ich fühle mich dabei unwohl und schweige dann auch. Mir sind solche Pausen egal, sie gehören dazu. Björn ist Vater, Content Creator und Buchautor – und beschäftigt sich mit Kommunikation, Konversation und damit, wie aus einer normalen Unterhaltung ein richtig gutes Gespräch wird. «Gespräche sind oft zäh – nicht, weil die Menschen nichts zu sagen haben, sondern weil uns die richtigen Fragen und Impulse fehlen», so Björn. Um ein Gespräch am Laufen zu halten, empfiehlt er daher Rückfragen. Aber nicht einfach irgendwelche: Rückfragen solltest du nach dem Merksatz «EHRE» stellen. Wir erklären dir, was das bedeutet. E wie Emotion «Menschen erzählen dir, was sie erlebt haben. Anstatt jetzt nach mehr Details zu fragen, fragst du sie, wie sie sich dabei gefühlt haben», erklärt Björn den ersten Buchstaben. Frage «Wie war das für dich?» und öffne damit eine ganz neue Gesprächsebene. H wie Herkunft Laut Björn ein häufiger Fehler: Wenn dir jemand von seinem neuen Job oder dem Umzug in eine neue Stadt erzählt, versuchen die meisten Menschen, ihre Assoziation mit dieser Stadt oder dem Job zu teilen. Das kann aber ein echter Gesprächskiller sein – und klingt auch ein bisschen so, als willst du einfach über dich selbst reden. «Hier kannst du nach der Geschichte dahinter fragen: ‹Wie hat das angefangen?› oder ‹Wie bist du dazu gekommen?›», sagt Björn. Frage dein Gegenüber nach den Hintergründen für ihre Entscheidung oder wie sie an diesen Punkt in ihrem Leben gekommen ist. Unsplash/Jarritos Mexican Soda R wie Reflektieren In der Kommunikation wird diese Technik auch Mirroring genannt und zeigt, dass du der anderen Person zuhörst und auch auf sie eingehst. Konkret wiederholst du einfach einige Worte und verpackst sie in eine Frage. Björn gibt ein Beispiel: «Jemand erzählt dir ‹Ich bin voll gestresst›. Nutze diese Worte und reflektiere sie an die Person zurück, indem du fragst: ‹Was meinst du mit gestresst?›» E wie Erweitern «Die meisten Menschen teilen etwas und warten dann auf ein Zeichen, ob es safe ist weiterzureden und ob die Person noch mehr hören will», erklärt Björn. Dieses Zeichen zu geben, ist ganz leicht: Du fragst einfach nur: «Und dann?» Der einfachste Trick, um ein Gespräch nicht abreissen zu lassen: «Und dann?» Unsplash/Sophia Richards Du brauchst mehr Gesprächsstoff? Hier sind 36 Fragen, die du deinem Gegenüber stellen kannst Ursprünglich als Fragen für erste Dates gedacht, haben sich die «36 Fragen – Wie man sich in jeden verlieben kann» vom Psychologen Arthur Aron mittlerweile als Gesprächsstarter für viele soziale Situationen entpuppt. Mit den folgenden Fragen, die in drei Blöcke unterteilt sind, wird aus dem peinlichen Schweigen ein echtes Gespräch – ganz ohne Small-Talk-Stress. Block 1: Wenn du die Wahl aus allen Personen auf der Welt hättest, wen hättest du gerne als Gast zum Dinner? Wärst du gerne berühmt? Wenn ja: auf welche Art und Weise? Übst du, was du sagen willst, bevor du jemanden anrufst? Wenn ja, warum? Was macht einen perfekten Tag für dich aus? Wann hast du das letzte Mal für dich gesungen? Und wann für jemand anderes? Wenn du die Möglichkeit hättest, 90 Jahre alt zu werden und dabei entweder den Körper oder den Geist eines oder einer 30-Jährigen zu bewahren – wofür würdest du dich entscheiden? Hast du eine Vorahnung, auf welche Weise du sterben wirst? Nenne drei Dinge, die wir gemeinsam zu haben scheinen. Wofür in deinem Leben bist du besonders dankbar? Wenn du etwas daran ändern könntest, wie du aufgewachsen bist – was wäre es? Nimm dir vier Minuten Zeit und erzähle mir deine Lebensgeschichte so detailliert wie möglich. Wenn du morgen mit einer neuen Fähigkeit oder Eigenschaft aufwachen könntest, welche wäre das? Block 2: Wenn dir eine Kristallkugel die absolute Wahrheit über dich, dein Leben, die Zukunft und alles andere verraten könnte – was würdest du wissen wollen? Gibt es etwas, von dem du schon lange träumst? Warum hast du es bisher nicht verwirklicht? Was ist das Grösste, das du für dich bisher erreicht hast? Was schätzt du in einer Freundschaft am meisten wert? Was ist deine liebste Erinnerung? Was ist deine furchtbarste Erinnerung? Wenn du wüsstest, dass du in einem Jahr plötzlich sterben müsstest – würde das etwas an der Art und Weise ändern, wie du zurzeit dein Leben führst? Warum? Was bedeutet Freundschaft für dich? Welche Rolle spielen Liebe und Zuneigung in deinem Leben? Verratet abwechselnd eine Eigenschaft, die ihr aneinander positiv findet. Macht das mit insgesamt fünf Eigenschaften. Wie nahe stehst du deiner Familie? Glaubst du, deine Kindheit war glücklicher als die der meisten? Wie ist das Verhältnis zu deiner Mutter? Block 3 Macht drei wahre «Wir»-Aussagen. Zum Beispiel: «Wir sind beide in diesem Raum und fühlen uns ...» Vervollständige diesen Satz: «Ich wünschte, ich hätte jemanden, mit dem ich ... teilen könnte.» Sollten wir enge Freunde werden, was muss ich dazu unbedingt über dich wissen? Sag deinem Gegenüber, was du an ihm magst. Sei dabei sehr ehrlich und benenne auch die Dinge, die du normalerweise nicht zu jemandem sagen würdest, den du gerade erst kennengelernt hast. Erzähle vom peinlichsten Moment deines Lebens. Wann hast du das letzte Mal vor anderen Personen geweint? Und wann das letzte Mal nur für dich? Sag deinem Gegenüber, was du jetzt schon an ihm magst. Was ist zu ernst, um darüber Witze zu machen? Wenn du heute Abend sterben würdest, ohne die Möglichkeit, deinen Mitmenschen noch etwas mitzuteilen – was würdest du am meisten bereuen, nie gesagt zu haben? Warum hast du es nie getan? Dein Haus und alles, was du besitzt, steht in Flammen. Nachdem du alle für dich wichtigen Personen und Tiere in Sicherheit gebracht hast, kannst du einen einzigen Gegenstand retten – was wäre es und warum? Von allen Personen in deiner Familie: Wessen Tod fändest du am aufwühlendsten? Warum? Erzähle deinem Gegenüber ein persönliches Problem und frage nach seinem Rat, wie es damit umgehen würde. Frage es auch, welchen Eindruck du auf ihn machst, damit es wie du über dieses Problem fühlst. Fällt es dir leicht, gute Gespräche zu führen, oder tust du dich eher schwer, wenn es um Konversationen mit Mitmenschen geht? Werbung von Meret Steiger Meret Steiger (mst), arbeitet seit 2016 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin für Living und Auto &amp; Mobilität und berichtet über Wohnen, Einrichten und Architektur.
