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title: "Kahlschlag beim Elterngeld droht: Familien drohen drastische Kürzungen"
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summary: "Bundesfamilienministerin Karin Prien muss 500 Millionen Euro im Elterngeld-Etat einsparen, wobei mehrere Kürzungsoptionen wie Einkommensgrenzensenkung oder Leistungsreduktion diskutiert werden. Die geplante Maßnahme trifft Familien in einer Zeit sinkender Geburtenraten und wird von SPD und Union kritisiert."
tags: "elterngeld, sparmaßnahmen, familienbudget, karin-prien, geburtenrate, familienpolitik"
key_entities: "Karin Prien (person), Lisa Paus (person), Wido Geis-Thöne (person), Jasmina Hostert (person), Anne König (person), Sandra Maria Runge (person), Institut der deutschen Wirtschaft (IW) (organization), Statistisches Bundesamt (organization), SPD (organization), CDU (organization), Grüne (organization), Elterngeld (concept), Geburtenrate (concept), Überalterung (concept), Deutschland (location), Berlin (location), Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt (event)"
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# Kahlschlag beim Elterngeld droht: Familien drohen drastische Kürzungen

Startseite Wirtschaft Familien drohen drastische Kürzungen – wo Prien den Rotstift ansetzen könnte Stand: 08.05.2026, 15:06 Uhr Von: Lisa Mayerhofer Kommentare Drucken Teilen Uns auf Google folgen Familienministerin Karin Prien soll nach dem Kabinettsbeschluss beim Elterngeld kürzen. Die Einschnitte werden Familien wahrscheinlich empfindlich treffen. Berlin – Schon wieder treffen die Sparmaßnahmen der Regierung die Familien: Bundesfamilienministerin Karin Prien ( CDU ) muss in ihrem Etat 500 Millionen Euro einsparen. Um die Ausgaben zu senken, soll Prien das&nbsp;Elterngeld&nbsp;reformieren . So sieht es der Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt vor. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) muss in ihrem Etat 500 Millionen Euro einsparen. (Archivbild) ©&nbsp;Annette Riedl/dpa Diese Einschnitte können Eltern hart treffen: Schon Priens Vorgängerin Lisa Paus (Grüne) musste das Elterngeld kürzen. Dabei traf es Paare mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von mehr als 175.000 Euro, die nun keinen Anspruch mehr auf Elterngeld haben. Kürzung beim Elterngeld: Diese Optionen gibt es Jetzt muss Prien noch einmal den Rotstift ansetzen. Denkbar wären laut Handelsblatt, das mit dem Elterngeldexperten Wido Geis-Thöne vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) gesprochen hat, mehrere Optionen: Prien könnte zum einen die Einkommensgrenze noch weiter nach unten setzen. Zum anderen könnte sie die Leistungen aus dem Elterngeld schrittweise nach Einkommen senken oder einfach die Dauer der Leistung insgesamt kürzen. Alle Möglichkeiten würden Familien direkt im Geldbeutel spüren. Vor allem Letztere Option würde wahrscheinlich alle Eltern treffen, da es kaum Betreuungsangebote für unter Einjährige gibt, gibt Geis-Thöne zu bedenken. Geburtenrate auf niedrigstem Stand der Nachkriegszeit – immer weniger Elterngeldbezieher Gleichzeitig gehen die Geburtenraten in Deutschland steil bergab – 2025 wurden so wenige Babys geboren wie noch nie in der Nachkriegszeit. Dementsprechend beziehen ohnehin immer weniger Menschen in Deutschland Elterngeld. Die Zahl sank im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 um 3,7 Prozent auf 1,61 Millionen, wie ​das Statistische Bundesamt im April mitteilte. Meine News Vor 28 Min. Wachstum nach Friedensschluss? EU-Beitritt der Ukraine – Deutsche Unternehmen wollen investieren Vor 1 Std. Ölindustrie als zentrale Einnahmequelle Russlands Kriegskasse klingelt: Iran-Krieg beschert Putin Milliardeneinnahmen „M/V Hondius“ 41 Milliarden Euro Umsatz im Jahr: Hantavirus-Ausbruch bedroht ganze Kreuzfahrt-Branche Nächste Gehaltserhöhung „Steigen fröhlich weiter“: Widerstand gegen Gehaltserhöhung für Abgeordnete – nur Union bleibt hart Inhalt anzeigen Damit fiel die Zahl der Elterngeldbezieher im vierten Jahr in Folge und lag 13,9 Prozent niedriger als ⁠2021. Eine Kürzung des Elterngeldes wird wahrscheinlich ihr Übriges tun, um den Prozess weiter zu beschleunigen. Und damit würden auch die gravierenden Probleme der Überalterung, die die Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft bedrohen, weiter verschärft. Widerstand gegen geplante Elterngeld-Kürzung: „Familien tragen unsere Gesellschaft“ So formiert sich auch innerhalb der Regierung Widerstand gegen die geplante Sparmaßnahme: „Kürzungen bei Kindern und Familien lehne ich ab“, sagte die familienpolitische Sprecherin der SPD , Jasmina Hostert, dem Handelsblatt . „Gerade jetzt brauchen Familien Stabilität und Verlässlichkeit.“ Die Union schlug vor, zunächst an anderer Stelle im Familienetat zu kürzen. „Statt des Elterngelds könnten auch die Projektförderungen des Familienministeriums in den Blick genommen werden“, sagte die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Anne König (CDU), der Zeitung. Sandra Maria Runge, Fachanwältin für Arbeitsrecht und Autorin, kritisierte bei Eltern.de die geplante Kürzung scharf: „Das Elterngeld wurde seit 2007 nicht einen einzigen Cent erhöht. Durch die Inflation ist der reale Wert sogar gesunken.“ Die gestiegenen Preise und Mieten würden vor allem Familien zu spüren bekommen. „Familien tragen unsere Gesellschaft“, so Runge zum Magazin. „Wer hier spart, spart an der falschen Stelle.“ (Quellen: AFP, dpa, Handelsblatt, Eltern.de) Auch interessant Kommentare Teilen
