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title: "Spritpreise: Schock an der Zapfsäule treibt E-Auto-Umstieg voran"
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summary: "Elektromobilität in Deutschland erlebt einen Boom, da Autofahrer aufgrund steigender Benzin- und Dieselpreise vermehrt auf Elektroautos wechseln. Der Umstieg verdoppelte sich im ersten Halbjahr 2026 von 6,3 Prozent auf 12,0 Prozent, wobei Kostendruck statt Ideologie der Haupttreiber ist."
tags: "elektromobilität, e-auto, spritpreise, fahrzeugwechsel, versicherung, deutschland"
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# Spritpreise: Schock an der Zapfsäule treibt E-Auto-Umstieg voran

Startseite Wirtschaft Schock an der Zapfsäule: Immer mehr Deutsche treibt es zu den E-Autos Stand: 26.08.2026, 05:12 Uhr Von: Patrick Freiwah Kommentare Drucken Teilen Uns auf Google folgen Autofahrer wechseln so häufig vom Verbrenner auf ein Elektroauto wie nie zuvor. Der Grund ist weniger Ideologie als eine Rechnung, die immer öfter gegen Benzin und Diesel spricht. Coburg/München – Die Zapfsäule verkommt in Deutschland immer mehr zur Kaufberatung für Elektroautos : Wer in diesen Zeiten die Spritpreise sieht, denkt offenbar nicht nur über den nächsten Tankstopp nach, sondern über ein anderes Auto. Laut HUK Coburg erreicht der Umstieg vom Verbrenner auf ein reines Elektroauto mittlerweile Rekordwerte. Ausgerechnet der Kostenschock gibt der Antriebswende also einen kräftigen Schub. E-Mobilität wird immer beliebter – das zeigt sich auch anhand der Daten einer der größten deutschen Kfz-Versicherer. ©&nbsp;Jan Woitas/dpa Lange Zeit war der private Automarkt eine Bastion von Verbrennermodellen. Wirtschaftspolitische Entscheidungen machen dies jedoch zunichte. Was die große Klimarede nur schleppend erreichen konnte, bewirkt jetzt die kleine Rechnung im Portemonnaie. Das macht den Trend robuster – und beschleunigt den Umstieg auf Elektromobilität . Immer mehr Menschen vollziehen den Umstieg auf ein E-Auto Im zweiten Quartal 2026 ersetzte bei 12,0 Prozent der privaten Fahrzeugwechsel in der durch HUK-Coburg versicherten Flotte ein Elektroauto den bisherigen Verbrenner. Anfang des Jahres waren dies gerade mal 6,3 Prozent. Der Umstieg hat sich also fast verdoppelt. Dabei dürfte es sich weniger um eine romantische Technikbegeisterung handeln, sondern vielmehr um eine Antwort auf teures Tanken . Besonders deutlich zeigt sich der Effekt bei Vielfahrern: Wer mehr als 12.000 Kilometer im Jahr zurücklegt, wechselte zu 14,7 Prozent auf Strom; bei den übrigen Fahrern waren es 8,0 Prozent. Bei gebrauchten Fahrzeugen lag das Verhältnis bei 10,7 zu 4,5 Prozent. Auch hier ist demnach ein klarer Trend erkennbar. HUK Coburg sieht den Kostenschock – „hat neue Dimension erreicht“ Eine repräsentative Befragung von mehr als 4000 Menschen durch YouGov deutet ebenfalls auf Kostendruck: 24 Prozent der Führerscheinbesitzer dachten wegen der Benzin- und Dieselpreise seit Beginn des Iran-Krieges erstmals über ein reines Elektroauto nach oder zogen den Kauf in Betracht. Meine News Vor 35 Min. Wirtschaft &amp; Finanzen JAEG 2027 steigt auf rund 85.000 Euro: Für wen sich ein PKV-Wechsel jetzt noch lohnen könnte Vor 2 Std. „Verschärft sich sogar noch“ „Leidtragende sind Mieter“: 278 gegen 17 – Linke-Politikerin errechnet riesige Lobby-Schieflage Zölle von 50 Prozent auf kanadische Waren Kanadas Brexit-Moment: Trump zwingt Ottawa, den Preis der US-Abhängigkeit neu zu kalkulieren Gesunde Firmen geben auf 188.000 Betriebe mussten in einem Jahr schließen – „das geht an die Substanz des Landes“ Inhalt anzeigen Dr. Jörg Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG für die Kfz-Versicherung zuständig, erklärt in einer Mitteilung : „Der Hochlauf der Elektromobilität hat eine neue Dimension erreicht, auch angetrieben durch gestiegene Spritpreise.“ Elektrische Gebrauchtwagen könnten diesbezüglich zum „Gamechanger“ werden. E-Mobilität: Kfz-Versicherungen und die neuen Risiken Die HUK Coburg erfasst 14,5 Millionen Fahrzeuge und damit fast ein Viertel der privat zugelassenen Pkw. Die Auswertung der größten deutschen Kfz-Versicherung zeigt deshalb, welche Antriebe tatsächlich in deutschen Garagen landen – ein breites Datenfenster, das den Trend zum Elektroauto schwer wegzudiskutieren lässt. Für Versicherer verändert der Umstieg mehr als das Geräusch vor der Haustür: Reparaturen, Batterien, Restwerte und Schadensrisiken müssen neu kalkuliert werden. Verbrenner werden dabei zum alten Referenzwert, während die Kosten bei E-Autos erkennbar steigen. Denn bei Reparaturen sind E-Modelle oft deutlich teurer als Verbrennerfahrzeuge . Deutscher E-Auto-Markt wird internationaler – PHEV-Statistik bestätigt Ruf Beim Umstieg auf neue Elektroautos verschieben sich zudem die Kräfte: Laut HUK Coburg stieg Teslas Anteil von 5,6 auf 12,2 Prozent, BYD legte von 0,8 auf 3,3 Prozent zu, Leapmotor (ebenfalls aus China) wuchs von 1,8 auf 3,4 Prozent. Für deutsche Marken wird der Wettbewerb damit internationaler – und ungemütlicher. Übrigens wechselten 39,4 Prozent der bisherigen Plug-in-Fahrer im zweiten Quartal zum reinen Stromer. Der Ruf als „Brückentechnologie“ bestätigt sich bei den PHEV-Modellen also. Beim Regionalvergleich zeigen im bisherigen Jahresverlauf die Bundesländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen die größte Dynamik bei der Zunahme des Bestands an privaten E-Autos. Auf Platz drei liegt Bayern – und hier ist auch jener Landkreis beheimatet, der mit Abstand den höchsten E-Auto-Bestand in ganz Deutschland aufweist: In Starnberg sind 7,4 Prozent der Fahrzeuge rein elektrisch. Bei den Metropolen hat Stuttgart die Nase vorn, mit einem Anteil von 5,3 Prozent. (Quellen: HUK-E-Barometer Q2 2026, Kraftfahrt-Bundesamt, eigene Recherche) Auch interessant Kommentare Teilen
