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title: "CDU will Grundsicherungs-Empfängern das Bargeld streichen"
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summary: "CDU proposes replacing cash mobility allowances for welfare recipients with the Deutschlandticket as an in-kind benefit to ensure funds are used for public transport. The proposal aims to address concerns that only 80,000 of 1.5 million welfare recipients in North Rhine-Westphalia currently use the subsidized ticket, suggesting misuse of mobility funds."
tags: "welfare-reform, public-transport, germany-politics, cash-benefits, sachleistung, grundsicherung, deutschlandticket"
key_entities: "CDU (organization), North Rhine-Westphalia (location), Germany (location), Frank Heidenreich (person), Thomas Kufen (person), Dennis Radtke (person), Grundsicherung (concept), Deutschlandticket (concept), Bürgergeld (concept), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (organization), Essen (location)"
classification: "analysis"
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# CDU will Grundsicherungs-Empfängern das Bargeld streichen

Startseite Wirtschaft Mobilität als Sachleistung: CDU will Grundsicherungs-Empfängern das Bargeld für Bus und Bahn streichen Stand: 01.07.2026, 07:21 Uhr Von: Martin Wald Kommentare Drucken Teilen Uns auf Google folgen Mit der neuen Grundsicherung ab 1. Juli rückt der Mobilitätsanteil ins Zentrum der Debatte. In NRW will die CDU das Geld streichen und durch ein Deutschlandticket als Sachleistung ersetzen. Essen – Zum 1. Juli endet das Bürgergeld , an seine Stelle tritt die neue Grundsicherung. Für Empfänger geht es dabei nicht nur um mögliche strengere Auflagen bei der Jobsuche, sondern auch um die Frage, wie einzelne Bestandteile der Leistung ausgezahlt werden. Besonders umstritten ist der Mobilitätsanteil, der Fahrten mit Bus und Bahn ermöglichen soll. Content-Partnerschaft Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promipool.de Singles erhalten dafür derzeit 50,49 Euro im Monat, das sind neun Prozent des Regelbedarfs von 563 Euro. Genau dieser Betrag steht nun im Mittelpunkt eines Vorstoßes aus Nordrhein-Westfalen . So bewahrt man beim Bürgergeld den Überblick. ©&nbsp;IMAGO / Bihlmayerfotografie Der Mobilitätsanteil ist bereits im bisherigen System enthalten und bleibt auch in der Grundsicherung vorgesehen. Nachweise, ob das Geld tatsächlich für den Nahverkehr ausgegeben wird, müssen Leistungsbezieher jedoch nicht vorlegen. Nach Angaben aus dem Antrag, über den die CDU in NRW auf ihrem Landesparteitag beraten will, soll gerade das ein Kernproblem sein. Statt einer pauschalen Auszahlung soll der Anteil gestrichen und durch das Deutschlandticket als Sachleistung ersetzt werden. Die Begründung: Mittel für den ÖPNV sollen genau dort ankommen, wo sie eingeplant sind. 80.000 Sozialtickets bei mehr als 1,5 Millionen Empfängern Als Argument führen die Antragsteller Zahlen aus Nordrhein-Westfalen an. Von mehr als 1,5 Millionen Bürgergeldempfängern im bevölkerungsreichsten Bundesland nutzen demnach nur 80.000 das vergünstigte „Deutschlandticket Sozial“, wie Bild berichtet. Meine News Vor 30 Min. Gescheiterte KI-Offensive „Graue Bärte“ gegen KI: Warum Ford 350 entlassene Ingenieure zurückholen muss Vor 1 Std. Geschäftspost Ministerium möchte der Post einen Steuervorteil streichen Vor 2 Std. Signa-Insolvenz Oberster Gerichtshof bestätigt Benkos erste Verurteilung Vor 2 Std. Drohender Handelskrieg Nach Treffen mit Reiche: China mahnt Deutschland zu Fairness Inhalt anzeigen Daraus leiten die Befürworter den Verdacht ab, dass ein Teil des für Mobilität vorgesehenen Geldes nicht für Fahrkarten, sondern für anderen Konsum verwendet wird. Für Verbraucher ist der Vorschlag deshalb heikel: Er würde freie Verfügung über einen Teil des Regelbedarfs einschränken, zugleich aber den Zugang zum Nahverkehr verbindlich absichern. Kostenloser Bürgergeld-Ratgeber Erhalten Sie übersichtlich zusammengefasst alle wichtigen Informationen zum Thema Regelsätze, Wohnkosten, Förderungen, Pflichten, Kürzungen und mehr. Laden Sie sich HIER den Ratgeber kostenlos als PDF herunter. Laden Sie sich den Bürgergeld-Ratgeber kostenlos als PDF herunter. ©&nbsp;IPPEN.MEDIA Frank Heidenreich wirbt mit Gerechtigkeit und Mobilität Frank Heidenreich, CDU-Fraktionschef im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, verteidigt den Plan mit klaren Worten. „Gerechtigkeit, mehr Mobilität und eine Stärkung des Deutschlandtickets“, so Frank Heidenreich laut Bild . Nach seinen Angaben sei das Modell auch rechtlich geprüft worden. Unterstützung kommt unter anderem von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen aus dem CDU-Bundesvorstand sowie von Dennis Radtke, dem Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA. „Ein Deutschlandticket als Sachleistung kann mehr Teilhabe schaffen – zielgerichtet, praktisch und fair“, so Dennis Radtke laut Bild . Weniger Erstattungen, weniger Schwarzfahren Neben der politischen Symbolik verweisen die Initiatoren auf einen praktischen Effekt für Behörden und Gerichte. Wenn das Ticket direkt als Sachleistung ausgegeben würde, müssten Arbeitsämter und andere Stellen Fahrtkosten nicht mehr im Einzelfall erstatten. Das könnte Abläufe vereinfachen und Verwaltungskosten senken. Außerdem argumentieren die Befürworter, dass die Justiz durch weniger Verfahren wegen Schwarzfahrens entlastet würde. Eine Zustimmung auf dem Parteitag gilt als sicher. Damit wäre der Beschluss zwar noch kein Gesetz, aber ein klarer Auftrag an die Bundesregierung, das Modell zu prüfen. Auch interessant Kommentare Teilen
